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Nachfolgend jetzt mal einige Ratschläge zu Ihrer Ahnenforschung:

1) Verwandtschaft fragen: Fragen sie sich durch die ganze Verwandtschaft, die Sie kennen. Im ein oder anderen Fall werden Sie neue Informationen bekommen. Vielleicht hat sogar schon jemand Informationen gesammelt.
2) Nachlässe durchsuchen: Schauen Sie im Nachlaß Ihrer Vorfahren, aber auch von Onkeln und Tanten nach. Nicht selten finden sich auch dort wertvolle Hinweise: Ein Familienstammbuch, eine Geburtsurkunde, ein Eheeintrag.
3) Zu beachten: Beachten Sie, daß Familienstammbäume in früheren Zeiten unter dem Familiennamen des Vater zu finden waren. Auch Eheeintrage wurden (von wenigen Ausnahmen abgesehen) nur nach dem Familiennamen des Bräutigams registriert.
4) Auch über den Tellerrand schauen: Gelegentlich können auch alte Akten von Vorfahren, die nicht aus der direkten Linie stammen wertvolle Hinweise liefern. Ein Beispiel: Das erste legitime Kind eines Paares (z. B. Ihr Ur...urgroßvater) wurde 1789 geboren, dann braucht eine Trauung nicht in einem späteren Jahr gesucht werden. Der Eintrag "legitim" bzw. "illegitim" in einem kath. Kirchenbuch sagt uns, ob das Paar zum Zeitpunkt der Geburt bereits verheiratet war.
5) Internet nutzen: Nutzen Sie die modernen Möglichkeiten des Internets. Viele (aber leider für die Ahnenforschung zu wenige) Einträge sind bereits digitalisert. So sind mittlerweile eigentlich alle deutschsprachigen katholischen Kirchenbücher digitalisiert.
* Nutzen Sie einschlägige Seiten wie https://www.portafontium.eu, https://www.sudetendeutsche-familienforscher.de, https://data.matricula-online.eu, https://www.genealogie-kiening.de/ u.v.a.m..
* Sie können auch kostenpflichtige Internetportale nutzen (s. a. https://www.netzsieger.de/k/genealogie-software), wenn Sie Glück haben finden Sie dort weitere Informationen (vielleicht hat die Tochter Ihres Onkel 2. Grades bereits Nachforschungen angestellt).
* Nutzen Sie Online-Suchmaschinen wie https://gedbas.genealogy.net/, beachten Sie dabei aber, daß die Eingrenzung der Suchbegriffe oft nicht unproblematisch ist. Beachten Sie dabei zudem, daß es oft mehrere Orte mit dem gleichen Namen gibt und mache alten Gemarkungen nur noch in historischen Archiven und nicht mehr auf Landkarten oder google-maps zu finden sind.


Ja, Ahnenforschung ist spannend und herausfordernd :-)

Originalquellen einbeziehen: Oft genug sind bereits bei Stammbäumen, die ins 19te Jahrhundert zurückgehen Originalquellen erfolderlich. Im Idealfall sind diese digital, nicht selten aber noch analog z. B. auf Mikrofilm vorhanden.
Schreibmaschinen waren im ausgehenden 19.ten Jahrhundert das, was heute die künstliche Intelligenz ist.

Auch die Schriftarten änderten sich im Laufe der Jahrhunderte genauso wie die Rechtschreibung. Die Erstausgabe des Duden datiert auf das Jahr 1880 und Sütterlin ist als Schrift-Vorgabe erst Anfang des 20.ten Jahrhunderts Standard.

Also wie gesagt: Ahnenforschung ist spannend und herausfordernd. Nehmen Sie diese Herausforderung ruhig an und die Suche ist Weg und Ziel zugleich.


Was wir Ihnen anbieten können wenn Sie unsere Unterstützung möchten:

  • Beratung
  • Natürlich Online-Suche (aber das machen Sie besser selbst, um mit der Materie vertrauter zu werden)
  • Recherche in originalen Quellen (Kirchenbücher, Hauschroniken etc.), auch in ehemals deutschsprachigen Gebieten die sich jetzt in einem anderen Staat befinden.
  • Interpretation der Ergebnisse
  • Verlagsarbeit: Familienchronik als Buch, oder auch Online im Netz.
  • Was Sie das kostet?:
    Kosten: 20 Euro in der Stunde (Recherche und Protokollierung) (mit MWSt. sind das dann Euro 23,80), für Originalrecherchen vor Ort auf Anfrage.
  • Kontakt: info (at) schwarzach-verlag.de


  • Mithelfen: Nicht selten scheitert die Ahnenforschung für Normalverdiener an den Kosten.
  • Sie sind in (Vor-)Ruhestand(?), oder sind in diesen Fachbereich verliebt(?)
  • ..., haben genealogische Kenntnisse und wollen dieses Projekt unterstützen? Melden Sie sich gerne, ebenfalls unter info (ad) schwarzach-verlag.de